Die Epiphysenfugen ( Wachstumsfugen)

Vor kurzem war ich bei einer Kundin welche mich gefragt hat... wann ein Pferd ausgewachsen ist.

Finde das ein ganz wichtiges Thema bei der Jungpferde Ausbildung.

Im nachfolgenden Bild sieht man in welchem alter sich die jeweiligen Wachstumsfugen schliessen. 

 

Bei den Angaben handelt es sich um Richtwerte...

je nach Typ, Grösse, Rasse des Pferdes etc. können die Werte variieren.

Grob kann man also sagen, dass

ein Pferd mit 7 Jahren ausgewachsen ist.

 

Wir stellen also hohen Anforderungen an unsere Jungpferde!!!

Wenn man denkt mit wie vielen jungen Pferden schon hohen Lektionen geritten werden... Lektionen welche ein gut ausbalanciertes Pferd voraussetzen. Bei einem Pferd im Wachstum ist das oft anatomisch noch nicht gegeben... die Überforderung zeigt sich in Form von Blockierungen und Muskelverspannungen. 

 

Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.

 

Der Masssattel welcher doch nicht passt????

 

Ich bin eigentlich überhaupt nicht der Typ, welcher gerne Artikel schreibt…

 

Aber in meiner Tätigkeit als Pferdeosteopath.ch treffe ich nun mal sehr häufig Pferde an, welche massive Verspannungen in der Sattellage aufweisen. In solchen Fällen wäre es natürlich fahrlässig meinerseits, wenn ich den Sattel nicht kontrollieren würde. Generell kann ich sagen, dass alle meinen Kunden, ob Sport- oder Freizeitreiter sehr pflichtbewusst sind und nur das Beste für ihr Pferd möchten. Die meisten lassen den Sattel regelmässig kontrollieren und anpassen oder lassen sich sogar einen Masssattel anfertigen. Und trotzdem treffe ich immer wieder auf verhärtete Rückenmuskeln.

 

Der Masssattel der trotzdem nicht passt?

 

Der Sattel WÜRDE perfekt passen… ABER!!!! Das Aber hat mich bewogen diesen Artikel zu verfassen. In den meisten Fällen wäre ein grosses Problem schon gelöst wenn dieser Artikel bis zum Ende durchgelesen wird!!!

 

Ich bin also an meinem vierbeinigen Kunden, lege den Sattel auf und schon schaut mich die Pferdebesitzerin entsetzt an „was! soweit nach hinten muss  gesattelt werden?“

 

Der Sattel wurde bestens angepasst, aber vielen Pferdebesitzern wird nicht erklärt, wo der Sattel genau aufliegen muss!!!

 

 

Der Sattel muss zwingend hinter dem Schulterblatt liegen, sonst ist die ganze Vorhandtätigkeit des Pferdes eingeschränkt!!! Schade für die tollen Gänge, welche dein Pferd eigentlich hätte!!

 

Viele Reiter satteln im Zweifelsfall lieber zu weit vorne, damit der Sattel keinen Druck auf die Lendenwirbelsäule auswirkt. Es ist richtig, dass die Lendenwirbelsäule nicht geeignet ist, Gewicht zu tragen. Läuft der Sattel jedoch bei kurzen Pferderücken noch ein wenig über die Lendenwirbelsäule hinaus, ist das weniger schlimm, als wenn zu weit vorne gesattelt wird. Liegt der Sattel zu weit vorne,  wird er durch den Wiederrist und Schulterblattoberkannte nach hinten gekippt!! Fazit: der Schwerpunkt ist am falschen Ort. Das Ende der Sattelkissen drückt dem Pferd in die Rückenmuskeln und je nach Länge des Pferdes genau noch in sensible Bereiche wie Übergang Brust/Lenden-wirbelsäule.

 

 

Ein weiterer wichtiger Punkt, welchem leider meiner Meinung nach viel zu wenig Beachtung geschenkt wird, Ist der richtige Gurt, welcher den Sattel an der richtigen Stelle hält.

 

Der beste Sattel nützt nichts, wenn der richtige Gurt nicht vorhanden ist!!!

 

Ein kurzes rundes Pferd braucht einen anderen Gurt wie ein langes schlankes Pferd.  Dazu gibt es eine tolle Tabelle von Mattes:

 

 

Nun hoffe ich sehr, dass der eine oder andere Reiter sich die Zeit genommen hat um den Artikel zu lesen und seinem Pferd durch eine kleine Veränderung etwas Gutes zu tun.

 

Liebe Grüsse

 

Diana Zimmermann,

 

EPOS Pferdeosteopathie und Tierheilpraktik

 

www.vett.de
Energetische Pferdeosteopathie nach Salamon / www.vett.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

copyright by diana widmer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

copyright by diana widmer